Projektbeschreibung
Hersteller von Entschäumern für die Zellstoff- und Papierindustrie: Lösungen für Zellstofffabriken und Nassbereiche
Schaumbildung stellt nach wie vor eine ständige Herausforderung in der kontinuierlichen Zellstoff- und Papierherstellung dar. Ohne strukturierte Entlüftungs- und Schaumkontrolllösungen beeinträchtigt übermäßiger Gaseintrag die Papierbahnbildung, erhöht die Kosten der chemischen Konsolidierung und stört automatisierte Produktionslinien.
Anforderungen an Zellstofffabriken und Nassbereichsanwendungen
- Injektionspunkt: Um optimale Emulsionsdispersionsgrenzen zu gewährleisten, müssen die Einsatzstoffe direkt in die stark turbulenten Prozesszonen (z. B. den Lüfterpumpeneinlass) eingeleitet werden.
- Kontinuierliche Dosierung: Zur Stabilisierung der chemischen Konzentrationen im ppm-Bereich (parts per million) ist eine Verifizierung mittels Verdränger-Membrandosierpumpen mit einer Genauigkeit von ±1% erforderlich.
- Temperaturüberwachung: Die Echtzeitprüfung der Weißwasserkreislaufparameter (45-60°C) gewährleistet, dass die ausgewählten Polymere im Verhältnis zu ihren Formulierungs-Trübungspunkt-Schwellenwerten reibungslos funktionieren.
- Scherstabilität: Synthetische Strukturen müssen Hochgeschwindigkeits-Zentrifugalreinigern und Drucksieben standhalten, ohne dass es zu Phasentrennung oder Ölverschmutzungen kommt.
1. Beeinträchtigung der Entwässerung
Eingeschlossene mikroskopische Luftblasen im Auflauf der Maschine verlangsamen die Beschleunigungskurve der Entwässerung entlang des Formierdrahtes, begrenzen die maximalen Maschinengeschwindigkeiten und erhöhen die Dampfverbrauchsparameter in den Trocknerabschnitten.
2. Oberflächenfehler (Nadellöcher)
Durch anhaltende Makroschaumbildung an der Luft-Flüssigkeits-Grenzfläche entstehen Nadellöcher, Krater und Fischaugen auf dem fertigen Papierbogen, was zu Ausschuss bei den Rollen und einer beeinträchtigten Gleichmäßigkeit der Beschichtungsverteilung führt.
3. Chemikalienverschleppung
Ineffiziente Braunlaugenwäscheprozesse führen zu organischen Rückständen in der Schwarzlauge, wodurch sich der Verbrauch von Bleichmittelchemikalien in nachgelagerten Prozessen vervielfacht und die chemischen Sauerstoffbedarfswerte (CSB) in den Abwasserströmen der Anlage ansteigen.
Auswahlhilfe für Entschäumer: Von der Zellstofffabrik zur Papiermaschine
| Prozessphase | Schaum-Herausforderung | Empfohlene INVINO®-Sorte (mit technischen Daten) |
|---|---|---|
| Zellstofffabrik (Schwarzlauge) Waschen & Sieben | Hohe Konzentrationen an Alkali- und Lignin-Tensiden |
INVINO-6930 (Silikonemulsion) Hoher Feststoffanteil; strukturell stabil in chemischen Schwarzlaugensystemen zur Zellstoffherstellung. |
| Papiermaschine (Nassseite) Wildwassersystem | Mitgerissene Mikrogase & Verzögerungen bei der Entwässerung |
INVINO-5045 (35–45°C) / INVINO-5060 (45–60 °C) Nicht-silikonhaltige Fettalkoholemulsionen. Sorgt für eine schnelle Entgasung ohne Beeinträchtigung der Papierleimung. |
| Hochgeschwindigkeits-Papiermaschine Closed-Loop-Systeme | Hartnäckige Mikroschaumbildung unter hoher Scherung |
INVINO-8062 (100 % aktive Materie) Alkylenoxid-Copolymer/Polyether-Reihe. Entwickelt für erhöhte thermische Stabilitätsgrenzen bei hohen Konzentrationen. |
| Papierbeschichtung Größenpresse / Küche | Oberflächenfehler (Fischaugen, Mikroporen) |
INVINO-3000 (100% aktiver Kohlenwasserstoff) Auf Basis von Kohlenwasserstoff-Mineralöl. Entwickelt für die gleichmäßige Pigmentdispersion ohne Ölflecken im Klarlack. |
| Oberflächendimensionierung | Einschränkungen der Filmgleichmäßigkeit |
INVINO-8082 (100% Aktivmatrix) Variante aus Polyetherester-Verbindungen. Speziell angepasst für die Vernetzungskompatibilität von Schlichtemittellösungen. |
Schaumkontrolle: Von der Zellstofffabrik zur Papiermaschine
Die Herausforderung: Schwarzlaugen-Makroschaum entsteht durch isolierte Restligninfraktionen und hohe Alkalinitätsgrenzen während des Waschprozesses.
Der Aufprall: Verschlechtert die Beschleunigungskennzahlen der Braunfäulewäsche und führt zu umfangreichen chemischen Verschleppungsschleifen.
Die Lösung: Modifizierte Organosilicium-Strukturverbindungen, die unter hohen thermischen und alkalischen Schwellenwerten stabil sind.
Die Herausforderung: Anomalien in der Gasphase und kontinuierlicher Oberflächenschaum in geschlossenen Weißwassersystemen.
Der Aufprall: Verringert die Drahtabflussgeschwindigkeit, wodurch Lochfraß im Blech und wiederkehrende Maschinenausfälle entstehen.
Die Lösung: Mischungen aus nicht-silikonhaltigen Fettalkoholen oder Blockpolyethern optimieren die schnelle Entgasung der Suspension, ohne dass Harzflecken entstehen.
Die Herausforderung: Mikroblasenbildung während intensiver Pigmentmischungs- und Modifizierungsstärke-Herstellungsphasen.
Der Aufprall: Verursacht sichtbare Oberflächenkrater und Fischaugen auf der fertigen gestrichenen Papierbahn.
Die Lösung: Speziell entwickelte Mineralölstrukturen, kalibriert für gleichmäßige Beschichtungsnivellierung und Planlage der Bleche.
Kundenerfolgsgeschichten mit dem INVINO Zellstoff- und Papierentschäumer
Fallstudie 1: INVINO-5045 Fettalkohol-Entschäumer für die Papierherstellung (Weißwasser)
Hintergrund: Eine Papierverpackungsfabrik mit hoher Kapazität benötigte eine zuverlässige Entlüftung, um die Entwässerungsparameter der Bahnbahn im Stoffauflauf und im Formierwerk zu optimieren.
Herausforderung: Bei den bisherigen Verfahren, die Chargen von Mitbewerbern verwendeten, gelang es nicht, die Schaumkontrollparameter über die gesamte Laufzeit der Hochgeschwindigkeits-Strukturmaschinen aufrechtzuerhalten.
Lösung: Die Anlage ersetzte die aktive Leitung durch die silikonfreie Fettalkoholemulsion INVINO-5045. Dadurch wurde eine stabile dynamische Gasfreisetzung auch bei hohen Maschinengeschwindigkeiten erreicht und eine gleichbleibende chemische Zusammensetzung sichergestellt.
- Optimierte Kennzahlen für Bahnentwässerung und Papierbogengleichmäßigkeit.
- Verkürzung der manuellen Wartungsintervalle der Anlage durch stabile Gasunterdrückung.
- Durch die Senkung der volumetrischen ppm-Zugaberaten wurden Kosteneffizienzparameter sichergestellt.
Fallstudie 2: INVINO-8062 Polyether-Entschäumer für Hochtemperatur-Siebwassersysteme
Hintergrund: Eine Anlage zur kontinuierlichen Herstellung von Linerboard stieß in ihrem geschlossenen Weißwasser-Rückgewinnungssystem an ihre Grenzen, insbesondere wenn die Temperaturen 50°C überschritten.
Herausforderung: Bei herkömmlichen, wettbewerbsüblichen Antischaummitteln gingen die strukturellen Gleichgewichtseigenschaften verloren, wodurch das Phasengleichgewicht gestört wurde und Oberflächenölfehler auf der Papierbahn entstanden.
Lösung: In den Anwendungslinien wurde INVINO-8062 eingesetzt, ein zu 100 % aktiver Blockpolyether-Entlüfter, der für extreme Temperaturen entwickelt wurde. Die Polymerverbindung gewährleistete die Integrität der aktiven Emulsion bis zu einer Temperaturgrenze von 60 °C.
- Unterdrückte, anhaltende Mikroblasenbildung in Hochtemperatur-Weißwasserkreisläufen.
- Konsistenzkennzahlen für das Volumen des erhöhten Weißwasser-Rückgewinnungssystems.
- Die Risiken der chemischen Phasentrennung wurden eliminiert, wodurch präzise Dosierungsgrenzen eingehalten werden konnten.
Kritischer Prozesshinweis: Vermeidung von „Pitch Spots“
Eine übermäßige oder ungenaue Anwendung organischer Silikonverbindungen in Nasswasserkreisläufen kann zu starker **Agglomeration mit Holzharzen und Holzpech** führen und klebrige „Pechflecken“ auf dem Formfilz verursachen. Wir schreiben ein striktes **Stufendosierungsprotokoll** vor: Beginnen Sie mit einer Basisdosierung von exakt 10 ppm und überwachen Sie die Abflussgeschwindigkeit vor der volumetrischen Skalierung. Verwenden Sie stets zertifizierte, silikonfreie **Fettalkohole** für Papiersorten, die eine hohe Leimungskompatibilität mit AKD/ASA erfordern.
Entschäumung von Zellstoff und Papier: Technische FAQs
Frage 1: Beeinträchtigt der Entschäumer die Effizienz der Papierleimung (AKD/ASA)?
A: Das hängt ausschließlich von der Zusammensetzung der Formulierung ab. Eine Überdosierung herkömmlicher Silikonflüssigkeiten kann die Leimungsparameter beeinträchtigen. Für Leimpapiere mit hoher Retention empfehlen wir unser spezielles, silikonfreies Fettalkoholprodukt INVINO-5045, das garantiert keinen Einfluss auf die AKD/ASA-Verankerungswerte hat.
Frage 2: Warum verliert mein Entschäumer an Wirksamkeit, wenn die Wassertemperatur 55°C übersteigt?
A: Thermische Beschleunigung verändert die Löslichkeitsparameter. Überschreiten Prozesssysteme den Trübungspunkt gängiger Tensidmischungen, fallen aktive chemische Strukturen vorzeitig aus. Bei extremen Temperaturgrenzen von 55–65 °C müssen Prozesslinien auf unsere hochstabile Polyether-Serie 8062 umgestellt werden.
Frage 3: Wie können wir „Pechflecken“ oder Ölflecken auf dem Papierfilz verhindern?
A: Materialflecken entstehen durch Emulsionsbruch unter starker Zentrifugalscherung oder durch Unverträglichkeit mit Holzharzen. Die Anwendung eines Dosierpunkts mit niedriger Scherkraft und die Überprüfung hoher Salztoleranzparameter innerhalb der Antischaumemulsions-Basislinie verhindern Ölagglomeration. Es wird empfohlen, Textilien mit speziellen Industriereinigern zu spülen.
Frage 4: Welcher Dosierpunkt wird zur Schaumkontrolle im Nassbereich empfohlen?
A: Um eine optimale Verteilung der aktiven Mizellen zu gewährleisten, sollte die Wirkstoffverbindung direkt in Bereiche mit starker Turbulenz eingespritzt werden, insbesondere in den Einlauf der Gebläsepumpe oder in den Überlauf des Weißwasser-Auffangbeckens. Die Zufuhr in stehende Vorratsbehälter ist zu vermeiden, um eine Konzentrationsschichtung der Chemikalie zu verhindern.
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Standardprotokoll für die Prüfung und den Versand von Industriemustern
Übermittlung von Systemparametern
Stellen Sie Daten zur Verfügung, die den Fasertyp Ihrer Suspension, die Siebgeschwindigkeiten Ihrer Maschine, die Temperaturen des Weißwasserkreislaufs und die pH-Werte im aktiven Bereich erfassen.
Bewertung von Laborformeln
Unser Zellstoffanwendungslabor prüft Ihr technisches Profil, um Ihnen innerhalb von 24 Geschäftsstunden ein Angebot für die gewünschte Qualität, das Gegenstückblatt und die benötigte Menge zu erstellen.
Versand physischer Muster
Validierte technische Musterchargen werden über beschleunigte internationale Frachtlinien versandt, um eine sofortige Durchführung von Werksversuchen und die Nachverfolgung der Dosierung zu ermöglichen.





